Jugend musiziert Bundeswettbewerb 2018

Beim diesjährigen Bundeswettbewerb in Lübeck hat unsere Violinschülerin  Emilia Meyer am 21. Mai zusammen mit ihrer Klavierpartnerin Alisa Olf in der Kategorie Klavier und ein Streichinstrument einen 3. Preis mit 20 Punkten erzielt.

Emilia wird von unserer Violin-Lehrkraft Gudrun Jeggle unterrichtet.

Das gesamte Musikschul-Team ist stolz auf dieses tolle Ergebnis und gratuliert Schülern und Lehrern aufs Herzlichste!

Für acht Tage hatte die Sonne gleich die gesamte Hansestadt Lübeck in strahlendes Bühnenlicht getaucht, denn vom 17. bis 23. Mai fand hier der 55. Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ mit 2.600 Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt. Mit der Sonne um die Wette strahlten 573 erste, 722 zweite und 763 dritte Bundespreisträgerinnen und -preisträger. Im Laufe der Wettbewerbstage hatten an 30 Orten im gesamten Stadtgebiet 1.700 Wertungsspiele stattgefunden, umgerechnet beinahe 600 Stunden Musik. Bewertet wurden die Nachwuchsmusiker von rund 160 Fachjurorinnen und -juroren. Zu den Highlights des Bundeswettbewerbs 2018 zählten die Orgelwertungen, die in vier der bedeutenden Kirchen Lübecks stattfanden, der Besuch von Bundesjugendministerin Dr. Franziska Giffey beim 2. Preisträgerkonzert und ihr Bekenntnis zur Bedeutung außerschulischer Bildung.

2.600 Musikerinnen und Musiker hatten sich für den 55. Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ qualifiziert und musizierten in 1.700 Wertungsspielen vor den 23 Jurygremien. Insgesamt 21 Ergebnisbekanntgaben fanden im Laufe der Wettbewerbstage statt, die Jugendlichen wurden dort mit Urkunden des preisstiftenden Bundesjugendministeriums ausgezeichnet und erhielten das Exemplar einer eigens für sie geschaffenen Druckgrafik von Armin Mueller-Stahl.

Die Ensembleleistungen verdienen nicht zuletzt vor dem Hintergrund hoher schulischer Belastung Bewunderung, denn sie sind das Zeichen dafür, dass die jungen Leute dem Musizieren Priorität vor allen anderen Angeboten einräumen. Sie lassen gleichzeitig ahnen, welche Leistung zu erwarten wäre, wenn der Schulalltag mehr Freiräume zuließe.

Prof. Ulrich Rademacher, der Vorsitzende von „Jugend musiziert“, forderte in diesem Zusammenhang neben diesen Freiräumen für die allgemeinbildenden Schulen in Deutschland und auch für die Deutschen Schulen im Ausland, Noten-, versetzungs- und Abiturrelevante Formen der Anerkennung für musikalische Leistungen.