Harfe

Die Harfe (keltische Harfe und Konzertharfe)

Die Harfe gehört zu den Zupfinstrumenten und ist eines der ältesten Musikinstrumente der Menschheit. Erste Harfen kamen bereits um etwa 3000 v. Chr. in Mesopotamien und Ägypten vor.

Der Ursprung der abendländischen Harfenkunst liegt auf den britischen Inseln. Von Irland aus kam sie nach Wales und Schottland und dann auch auf das Festland. Die Harfe war ein Basisinstrument, und es gab keine grundsätzlichen Unterschiede zwischen der Musik für Tasteninstrumente, Lauten und Harfen. Oft wurde sie zur Begleitung von Gesang herangezogen.

Die keltische Harfe eignet sich hervorragend als Einstiegsinstrument für kleinere Kinder. Auf der keltischen Harfe kann – je nach Körpergröße – mit ungefähr 7 Jahren begonnen werden. Besonders reiche Spielliteratur findet sich in der irischen oder bretonischen Folklore, aber es eignet sich auch Musik aus den Bereichen der Klassik und Moderne. Zur Liedbegleitung kann die kleine Harfe genauso wie die Gitarre eingesetzt werden.

Die Konzertharfe hat in der Orchesterliteratur der Romantik, Spätromantik und besonders des Impressionismus einen festen Platz. Auch der solistische Einsatz der Harfe gewann an Interesse. Das Spiel auf der Konzertharfe wird ab ungefähr 11 Jahren unterrichtet. Literatur für die Konzertharfe findet sich seit dem Barock in jeder Musikepoche – erwähnt seien nur Kompositionen von G.F. Händel, W.A. Mozart, M. Glinka oder C. Debussy.

Die kleine Harfe kann man sich auch ausleihen. Unsere Lehrkräfte helfen und beraten gern.