Gambe

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Die Viola da Gamba (Gambe) gehört zu einer Familie historischer Streichinstrumente, die zur selben Zeit wie die Violinenfamilie entstand. Die Bezeichnung „da gamba“ leitet sich von der Spielhaltung ab, denn die Instrumente sämtlicher Stimmlagen werden zwischen den Beinen gehalten bzw. die kleineren Typen mit dem Korpus auf den Schoß gestellt, wobei der Hals nach oben ragt.

Die Gamben entstanden wahrscheinlich im 15. Jahrhundert in Spanien. Sie besitzen fünf bis sechs, später auch sieben Saiten in Quart-Terz-Stimmung und ein mit Bünden versehenes Griffbrett. Den Bogen hält der Spieler im Untergriff. Mit dem Aufkommen von Violoncello und Kontrabass gerieten die Gamben allmählich in Vergessenheit –erlebten aber im 20. Jh durch die historische Aufführungspraxis eine Renaissance – auch hier an der Musikschule.

Gambe kann man in jedem Alter erlernen; für junge Spieler ist ein Einstieg mit der Fidel ratsam.

Hier ein Beispiel wie die Gambe klingt. Es spielen Anke Ebel (Gambe) und Isabella Kreith (Spinett)