Jugend Musiziert 2015 – Bundeswettbewerb

Drei Preisträger an der Musikschule Bad Vilbel und Karben

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Unsere Preisträger von links nach rechts:

Kaan Abudak, Johanna Schubert, Philipp Kirchner
Die Wettbewerbe „Jugend musiziert“ werden seit 1963/64 jährlich als Regional-, Landes- und Bundeswettbewerb durchgeführt. Teilnehmer sind Kinder und Jugendliche bis zu einem Höchstalter von 20 Jahren für die Instrumentalfächer, von 25 Jahren für Gesang.

Jugend musiziert wird in Regional- und Landeswettbewerben und einem Bundeswettbewerb ausgetragen. Die Wettbewerbskategorien für Solisten und kleine Gruppen bis zu sechs Spielern wechseln jedes Jahr.
Am Wochenende 24./25. Mai 2015 haben die im Landeswettbewerb weitergeleiteten Schülerinnen und Schüler  der Musikschule Bad Vilbel und Karben erfolgreich am Bundes-Wettbewerb „Jugend Musiziert“ teilgenommen. Im jugendlichen Alter zu den besten Nachwuchs-Musikern der Bundesrepublik zu gehören ist eine außerordentliche Leistung, die vergleichbar mit deutschen Meisterschaften im Sport ist. Für die Schüler ist es ein besonderes Ereignis vor einer so anspruchsvollen Jury und einem sehr fachkundigen Publikum zu spielen und zu erleben, auf welchen Stand andere begabte Nachwuchsmusiker sind.

Die Ergebnisse im Einzelnen:
Kategorie Duo Klavier mit Streichinstrument
Philipp Kirchner (Klavier bei Klaus Dreier)
mit Johanna Schubert (Violine ehemals G. Jeggle/BV, jetzt Prof. Stood, Ffm.) AG IV
1. Preis, 25 Punkte (diese hohe Punktzahl wurde nur zweimal vergeben!).
Johanna ist noch Klavierschülerin bei Klaus Dreier in der Musikschule Bad Vilbel und Karben

Kategorie Gitarre Solo
Kaan Abudak mit 19 Punkten, „Mit sehr gutem Erfolg“
Altersgruppe IV, Lehrkraft Alexandros Roussos
Johanna Schubert (Violine), geb. 1999 und Philipp Kirchner (Klavier), geb. 1999
haben beim Bundeswettbewerb „Jugend-Musiziert“ von allen Juroren die Höchstpunktzahl und somit einen ersten Preis erhalten. Nachdem sie auch vorher sowohl beim Regional- als auch beim Landeswettbewerb mit 25 von 25 möglichen Punkten bewerten worden waren, durften sie die erste Sonaten von C. Saint-Saens in d-Moll und Misterioso von K. Meyer beim Bundeswettbewerb in Hamburg  erneut vortragen.
Zusammengespielt haben beide das erste Mal vor sechs Jahren. 2012 gründeten sie ein Klaviertrio, mit dem sie ebenfalls mit einem ersten Preis aus dem Bundeswettbewerb hervorgingen.
Johanna Schubert wird aktuell von Prof. Susanne Stoodt an der HfMdK Frankfurt unterrichtet, hat aber auch noch Klavierunterricht in der Musikschule Bad Vilbel und Karben bei Klaus Dreier.
Philipp Kirchner erhält derzeit Klavierunterricht bei Klaus Dreier an der Musikschule Bad Vilbel und Karben, aber auch an Dr. Hochs Konservatorium.
Auf Grund ihres erfolgreichen Wertungsspiels wurde das Duo eingeladen beim Preisträgerkonzert im großen Saal der Laeiszhalle Hamburg zu spielen. Der Auftritt wurde vom NDR mitgeschnitten und in der vierstündigen Sendung „Junge Künstler – spezial“ vorgestellt. Außerdem erhielten beide einen Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben und werden ab Herbst 2015 durch ein Stipendium der Jürgen-Ponto-Stiftung gefördert.

Kaan Abudak, geb. 1999
spielt seit acht Jahren Gitarre und nahm das erste Mal mit neun Jahren an Jugend Musiziert teil. Damals bekam er die Höchstpunktzahl, konnte aber wegen seines jungen Alters nicht zum Landeswettbewerb in Schlitz weitergeleitet werden.
Drei Jahre später, mit 12 Jahren,  versuchte er es erneut im Solo-Wettbewerb und wurde mit einem ersten Preis nach Schlitz weitergeleitet. Das Jahr darauf nahm er beim Gitarren-Duo teil und erreichte dort einen guten 2.Preis.
2015 war wieder der Solo Wettbewerb in Gitarre ausgeschrieben. Im Regionalwettbewerb gab es  23 Punkte, Weiterleitung  nach Schlitz, dort einen ersten Platz mit 24 Punkten und Weiterleitung nach Hamburg zum Bundeswettbewerb. Sich auf so hohem Niveau zu messen und zu den besten Gitarristen der Altersgruppe in Deutschland zu gehören, erfüllt Kaan Abudak mit Stolz. Sicher war es eine wichtige Erfahrung, die ihn in jeder Hinsicht weitergebracht hat.

Wir gratulieren allen Preisträgern und Ihren Lehrkräften!